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		<title>Fotos</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vifiadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linke Spalte]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_9850.jpg"><img src="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_9821-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><img class="size-medium wp-image-50 aligncenter" title="Rollenspiel" src="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_9850-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_9847.jpg"><img class="size-medium wp-image-54 aligncenter" title="Rollenspiel" src="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_9847-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_99851.jpg"><img title="IMG_0100" src="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0100-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_01331.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-67" title="IMG_0133" src="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_01331-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_99851.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-68" title="IMG_9985" src="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_99851-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_01121.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-66" title="IMG_0112" src="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_01121-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a></a></p>
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		<title>Projektverlauf</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vifiadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ablauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Oktober 2009 fand ein siebentätige Intensivsschulung am Bin Thuan Medival College statt. In diesem Rahmen wurden die zukünftigen Kursleiter fortgebildet.
Insgesamt haben 24 Ärzte, Pfleger und Pflegerinnen und Lehrer/innen der Fachhochschule an der Schulung teilgenommen.
Jeder Schulungstag hatte einen anderen Themenschwerpunkt. Alle Seminartage begannen mit der Planung Organisatorischem, der Vorstellung des Tagesprogrammes. Gearbeitet wurde in Kleingruppen,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/03/02/beispiel-4/">[weiterlesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober 2009 fand ein siebentätige Intensivsschulung am Bin Thuan Medival College statt. In diesem Rahmen wurden die zukünftigen Kursleiter fortgebildet.</p>
<p>Insgesamt haben 24 Ärzte, Pfleger und Pflegerinnen und Lehrer/innen der Fachhochschule an der Schulung teilgenommen.</p>
<p>Jeder Schulungstag hatte einen anderen Themenschwerpunkt. Alle Seminartage begannen mit der Planung Organisatorischem, der Vorstellung des Tagesprogrammes. Gearbeitet wurde in Kleingruppen, in denen mit Hilfe von Rollenspielen und Diskussionsrunden die Themen bearbeitet worden sind. Jeder Tagesabschluss endetet mit einer Tagesreflexion.</p>
<p><span id="more-25"></span>Die gesamte Schulung wurde simultan übersetzt.</p>
<p><strong>Erster Tag</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Theorie:</span></p>
<ul>
<li>Wünsche und Erwartungen klären</li>
<li>Wissensstand klären</li>
<li>Interview: Was ist ambulante Pflege.</li>
</ul>
<p>In einem kurzen Gespräch zwischen der Moderatorin und der Expertin für Pflege, Frau Lieberoth-Leden konnte ein erster Einblick in die Aufgaben- und Tätigkeitsfelder einer deutschen Fachpflegekraft gegeben werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pflegethemen: </span></p>
<ul>
<li>Lagerung der Patienten, Mobilität</li>
<li>Dekubitus- Kontrakturen- und Thromboseprophylaxe etc.</li>
<li>Rückenschonendes Arbeiten</li>
</ul>
<p>Tagesabschluss:</p>
<p>Reflexionstransfer in Kleingruppen</p>
<p>Nach der Klärung offener Fragen geklärt und Aufnahme von Anregungen bzw. Kritikpunkte, wurde in Kleingruppen über das neu Erfahrene und das ihnen Altbekannte diskutiert und später in der großen Gruppe präsentiert.</p>
<p>In einem Rollenspiel sollten die Position des Patienten, der Pflegerin und des Angehörigen übernommen werden, um sich so dem Thema zu nähern und Vorteil, aber auch Konflikte und Probleme aufzudecken.</p>
<p>In vielen Punkten der Diskussion und Präsentation überschnitten sich die 5 Kleingruppen.</p>
<ul>
<li>Fehlen an Balance zwischen Theorie und Praxis in der Ausbildung. Zudem ändern sich die Lehrpläne zu häufig., so dass es schwierig ist, Standards einzuführen oder einheitlichen Qualitätsmerkmalen zu folgen</li>
<li>Mangel an Material, auch zum Trainieren der Auszubildenden</li>
<li>Mangel an Ausbildungsplätzen</li>
<li>Überbelegung der Krankenhäuser</li>
<li>Die Profession der Altenpflege gibt es nicht in Vietnam. Kenntnisse über Altenpflege basieren nur auf persönlichen Erfahrungen oder Kontakten.</li>
</ul>
<p>Einig waren sich alle Teilnehmer, dass zu einer guten Alten- und Krankenpflege nicht nur die Behandlung der Symptome, sondern auch ein soziales Kümmern gehöre.</p>
<p>Pflege sei in Vietnam ein angesehener Beruf, jedoch würde Altenpflege als Dienstleistung eher von einer wohlhabenderen Schicht in Anspruch genommen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zweiter Tag<br />
</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Theorie:</span><em><br />
Bedeutung der ambulanten Pflege im gesellschaftlichen Wandel</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> Pflegethemen:</span></p>
<ul>
<li>Theorie zur Praxis</li>
<li>Hygiene und hygienische Prophylaxe etc.</li>
<li>Ankleiden</li>
</ul>
<p>Tagesabschluss:<br />
Für den Transfer wurde zu erst in Kleingruppen und dann in einer offenen Runde in der großen Gruppe diskutiert. Zentrale Frage war die gesellschaftliche Struktur Vietnams im Bezug auf pflegerische Themen. Dabei stellte sich heraus, dass die Nachfrage nach Pflegepersonal sehr hoch ist (2007 kamen 26 Pfleger auf 10.000 Menschen), dass jedoch die Aufnahmeprüfung sehr schwierig sei und es viele private Schulen gäbe. Auf 7-8000 Bewerber kommen 100 Ausbildungsplätze.</p>
<p>Die Teilnehmer machten deutlich, dass auch in Vietnam sich ein gesellschaftlicher Wandel vollzieht. Nicht so sehr in der Altersstruktur, sondern vielmehr in der Familien- und Traditionsstruktur. Der Wunsch vieler Menschen, zuhause gepflegt zu werden, könne in den meisten Fällen, sowie früher üblichen, nicht mehr durch die eigenen Angehörigen erfüllt werden. Der gesellschaftliche Wandel erfordere demnach eine Professionalisierung gerade im Bereich der Altenpflege. Auf der anderen Seite wurde darauf hingewiesen, dass aufgrund der traditionellen Familienstruktur auch die Gefahr bestünde, den Eindruck zu erwecken, man kümmere sich nicht um die Älteren und würde seiner Rolle als fürsorgliches, dankbares Kind den Eltern gegenüber nicht gerecht. Daher müsse ambulante Altenpflege in Vietnam als Wertschätzung und Erhöhung der Lebensqualität erkannt und bekannt gemacht werden.</p>
<p>Ein besonders anregender Vorschlag kam von einer Teilnehmerin (Ärztin in einem städtischen Krankenhaus in Hue). Sie merkte an, dass das offizielle Rentenalter in Vietnam bei 55 läge und somit hier Ressourcen freilägen, die genutzt werden könnten. Man könne pensionierte Menschen bzw. Pflegerinnen durch eine Zusatzausbildung z.B. zur Pflegehilfe im Bereich der ambulanten Alten- und Krankenpflege schulen. Eine nähere Auseinandersetzung mit einem solchen Modell scheint auch den Seminarleitern als durchaus lohnenswert, da zum einen für die wirtschaftliche Absicherung im Rentenalter und zum anderen für eine Etablierung ambulanter Pflege gesorgt werden könnte.</p>
<p><strong>Dritter Tag</strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
Theorie:</span><em><br />
Die Rolle der ambulanten Pflegekraft und die Beziehungsgestaltung im häuslichen Umfeld</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pflegethemen:</span></p>
<ul>
<li>Theorie zur Praxis</li>
<li>Intimhygiene</li>
<li>Obstipationsprophylaxe etc.</li>
</ul>
<p>Tagesabschluss:<br />
In der Diskussion stellte sich heraus, dass die Pflege sich im Wesentlichen auf die Behandlungspflege beschränkt. Die Grundpflege muss von den Angehörigen übernommen werden. Behandlungskosten trägt der Patient, Medikamente und Techniken werden von der Krankenkasse getragen.</p>
<p>Die Organisation der Behandlung und Pflege (im stationären Bereich) wird vom leitenden Arzt organisiert. Die Organisation folgt keinen grundlegenden Standards oder Regelungen.</p>
<p>Insgesamt bewerten die Teilnehmer die Methoden. Praktiken und das System, welches sie in den letzten drei Tagen kennengelernt haben, als hilfreich und als ein gutes Modell für eine Etablierung ambulanter Pflege in Vietnam. Sie sehen in der ambulanten Pflege ein gutes System zur Entlastung der stationären Pflege.</p>
<p><strong>Vierter Tag:</strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
Theorie:</span><em><br />
Anforderungsprofil und Ausbildung</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pflegethemen:</span></p>
<ul>
<li>Theorie zur Praxis</li>
<li>Ernährung, Nahrungsaufnahme und künstliche Ernährung etc.</li>
</ul>
<p>Tagesabschluss:<br />
Rollenspiel Talkshow. In diesem Rollenspiel übernahmen die Teilnehmer die Rolle der Pflegerin, eines Pflegebedürftigen mit unterschiedlichen Diagnosen (Diabetes, Demenz, Fraktur) und eines Angehörigen. In der fiktiven Situation einer Talkshow zum Thema ambulante Pflege sollten sie mit einander diskutieren. Von einem weiteren Teilnehmer wurde die Rolle des Moderators und Diskussionsleiter übernommen. Ziel war es, dass das in den letzten Tag theoretisch und praktisch Erarbeitete noch einmal vertieft wird, mögliche Fragen, die noch offen geblieben sind, präsent werden und die Teilnehmer sich in die verschiedenen Beteiligten des Pflegesystems einfühlen können.</p>
<p>Trotz unterschiedlicher Konstellation in den Kleingruppen (jede Gruppe hatte eine unterschiedliche Pflegebedürftige Person) überschnitten sich die Fragen und Themen in den Rollenspielen der Gruppen.</p>
<ul>
<li>Ältere Personen fühlen sich sehr einsam und wollen lieber zuhause gepflegt werden</li>
<li>Die Angehörigen haben aus wirtschaftlichen Gründen nicht die Zeit, um ihre Angehörigen zu pflegen-wollen sie aber auch nicht einfach in ein Heim geben</li>
<li>Alle Teilnehmer sehen ein großes Problem in der Finanzierung der ambulanten Pflege in Vietnam</li>
<li>Besonders auf kommunaler Ebene muss eine Lösung zur Altenpflege gefunden werden</li>
<li>Besonders betont wurde von den Teilnehmer, dass in der Altenpflege der soziale Kontakt eine wichtige Rolle spielt</li>
</ul>
<p>Obwohl die Diskussion zumeist zwischen der pflegenden Person und dem Angehörigen geführt wurde, konnten die Teilnehmer erkennen wie wichtig es ist, den Pflegebedürftigen als kompetenten Partner in die Entscheidung mit einzubeziehen. In der Regel resultiert die Entscheidung bezogen auf Pflege und Behandlung allein aus der Kommunikation zwischen Arzt und Angehörigen. Das Rollenspiel konnte verdeutlichen wieso und dass ein Einbezug des Patienten von Wichtigkeit ist und hierdurch Konflikte und Missverständnisse von Vorneherein geklärt werden können.</p>
<p>Zudem wurde darauf hingewiesen, dass ein Ausbildungszeig an den Hochschulen geschaffen werden müsse, welcher sich speziell mit den Themen und Bereichen der Altenpflege auseinandersetzt.</p>
<p><strong> Fünfter Tag</strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
Theorie:</span><em><br />
Ambulante Pflege als professionelle Dienstleistung. Qualitätssicherung.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pflegethemen:</span></p>
<ul>
<li>Theorie zur Praxis</li>
<li>Organisation, Kommunikation, Planung und rechtliche Grundlagen etc.</li>
</ul>
<p>Tagesabschluss:<br />
In dieser Diskussionsrunde sollten die Teilnehmer sich Gedanken über ein passendes Pflegesystem in Vietnam machen.</p>
<ul>
<li>Eine Kombination aus Haushaltshilfe und Grundpflege</li>
<li>Es sollte eine Pflegeversicherung eingeführt werden, damit (Alten)-Pflege als Profession etabliert werden kann</li>
<li>Es muss eine Bedarfsanalyse durchgeführt werden</li>
<li>Pflege hat Zukunft-Entlastung der Angehörigen und damit Entlastung der gesamten Gesellschaft</li>
<li>Es muss ein Netzwerk zwischen Kommunen, Gesundheitsamt, Sozialversicherung, Steuerbehörde, Sozialamt, den Krankenhäusern und den traditionellen medizinischen Einrichtungen geschaffen werden</li>
<li>Alten- bzw. Grundpflege und Prophylaxe müssen in den Ausbildungsplan aufgenommen werden und theoretisch sowie praktisch gelehrt werden</li>
<li>Als Dienstleistung könnte ambulante Pflege stundenweise je nach Pflegebedarf abgerechnet werden</li>
<li>Als Dienstleistung müsste PR und Werbung für diese gemacht werden. Zudem müsste es in den Kommunen Ansprechpartner geben.</li>
<li>Zudem erkennen die Teilnehmer, dass man gesamtgesellschaftlich Aufmerksamkeit auf diesen Bereich lenken sollte und sich gezielt, den betroffenen Gruppen zuwenden sollte.</li>
<li>Für Vietnam würde sich auch eine Kombination aus Kurzeitpflege und Tagespflege anbieten. Die Teilnehmer sehen hierin der Vorteil, dass Angehörige in den Pflegeprozess mit eingebunden sind und dennoch erwerbstätig sein können</li>
<li>Zudem wurde ein weiteres Mal die Ausbildung von Pensionierten zur Pflegehilfe als Modell diskutiert</li>
</ul>
<p><strong> Sechster Tag</strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
Theorie:</span><em><br />
Strukturelle Einbindung und Organisation der häuslichen Pflege, u.a. Pflegeversicherung</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pflegethemen:</span></p>
<ul>
<li>Theorie zur Praxis</li>
<li>Zusammenarbeit mit Angehörigen, dem Krankenhaus, freiwilligen Helfern</li>
<li>Geeignetes Material, Beschaffenheit der Wohnung etc.</li>
</ul>
<p>Tagesabschluss:<br />
In einem Rollenspiel sollte die Überleitungssituation eines pflegebedürftigen Patienten aus dem Krankenhaus in die häusliche Pflege diskutiert werden. Dabei teilte sich die Gruppe in drei Kleigruppen, denen jeweils eine andere Diagnose des Patienten vorgegeben wurde.</p>
<p>In diesem Rollenspiel wurde noch einmal bestimmte Konfliktfelder näher beleuchtet und die Wichtigkeit des Einbezugs des Betroffenen verstärkt. Nicht nur Konflikte in der Finanzierung, sondern auch mögliche Rollenkonflikte seitens der Pflegerin und des Angehörigen, sowie Konflikte zwischen Patient und Angehörigem kamen hier noch einmal zur Sprache. Die Zusammenarbeit und Aufklärung der Angehörigen verdeutlichte sich ein weiteres Mal für die Teilnehmer.</p>
<p>Das Rollenspiel verdeutlichte außerdem die Wichtigkeit von Organisation, Struktur und Planung in der Pflegepraxis. Daneben wurde ein Einblick in das Kooperationsnetzwerk und die jeweiligen Beteiligten gewährt.</p>
<p>Zudem konnte das praktisch Geübte (z.B. im Bezug auf Dekubistusbehandlung und –prophylaxe, Diabetes bzw. Ernährung etc.) in Theorie zur Anwendung gebracht und vertieft werden.</p>
<p><strong> Siebter Tag</strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
Theorie:</span><em><br />
Was war insgesamt wichtig und was bedeutet das für das System Pflege in Vietnam? Was kann aus dem Gelernten nutzbar gemacht werden für die Ausbildung in Vietnam?</em></p>
<p><em>Pflegeversicherung</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pflegethemen:</span></p>
<ul>
<li>Theorie zur Praxis</li>
<li>Arbeit an einem Fallbeispiel (Pflegeplan, Krankenbeobachtung, Vermeidung ritualisierte Pflegemaßnahmen)</li>
<li>Reflexion pflegerischen Handelns</li>
<li>Traditionelle Heilmittel und deren sinnvoller Einsatz etc.</li>
</ul>
<p>Tagesabschluss:</p>
<p>Wochenrückblick</p>
<ul>
<li>Es besteht ein hoher Bedarf an ambulanter bzw. überhaupt an Pflege und Pflegepersonal</li>
<li>Schon aufgrund der vietnamesischen Tradition ist Altenpflege von großer Bedeutung</li>
<li>Es mangelt an der Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient. Hier müsste sich die Kommunikation ändern. Der Patient sollte als kompetent wahrgenommen werden. Zudem sollten die Angehörigen und Patienten geschult werden.</li>
<li>In der Gesellschaft sollte die Aufmerksamkeit auf den Bereich der Altenpflege gelenkt werden</li>
<li>Es müssen Kooperationsnetzwerke geschaffen werden</li>
</ul>
<p>Was wurde geschafft:</p>
<ul>
<li>Einführung in das deutsche Pflegesystem bzw. in die ambulante Pflege</li>
<li>Praxisbeispiele aus der Grundpflege und Prophylaxe</li>
<li>Transfer zum vietnamesischen System/ Austausch</li>
<li>Reflexion über die Schwierigkeiten aber auch Ressourcen, die eine Etablierung eines solchen Systems in Vietnam bestehen würden</li>
</ul>
<p>Welche Aufgaben kommen noch auf uns zu?:</p>
<ul>
<li>Finanzierung, Versicherung</li>
<li>Bedarfsanalyse</li>
<li>Lehrplanerstellung</li>
<li>Wie soll das Berufsbild konkret aussehen? Welche Bereich sollen dazugehören und welche nicht?</li>
<li>Wie sollen die Angehörigen miteinbezogen werden (Tagespflege, Kurzzeitpflege, Kurse für Angehörige)</li>
<li>Wie können schon bestehende Konzepte umgesetzt werden?</li>
</ul>
<p>Welche Wünsche und Erwartungen haben Sie noch an uns?:</p>
<ul>
<li>Gemeinsam mit dem deutschen Team weiter an der Realisierung eines ambulanten Pflegesystems für Vietnam weiterarbeiten</li>
<li>Weiterführen des Kontakts und der Zusammenarbeit</li>
<li>Ähnliche Seminare sollten auch in anderen Provinzen gehalten werden</li>
<li>Gewünscht wäre ein jährliches Treffen zur Begleitung des Prozesses in Vietnam</li>
<li>Hilfe bei der Ausarbeitung eines Curriculums für Altenpflege in Vietnam</li>
<li>Austausch mit Deutschland (mögliches Praktikum in einer deutschen Pflegeeinrichtung bzw. einem ambulanten Pflegedienst)</li>
<li>Bereitstellung von mehr Anschauungs- und Lehrmaterialien</li>
</ul>
<p>Insgesamt kann festgehalten werden, dass es zwischen den Teilnehmern zu einem regen Austausch gekommen ist, wodurch schon während des Seminars neue Netzwerke und Möglichkeiten der Zusammen- und Weiterarbeit realisiert wurden.</p>
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		<title>Perspektive</title>
		<link>http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/03/02/beispiel-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vifiadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektive]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Projekt wird der Beruf der ambulanten Alten- und  Krankenpflegerin in das bestehende medizinische Ausbildungssystem  implementiert. In einer drei jährigen Ausbildung erlernen in einem  ersten Schritt medizinisch vorgebildetes Personal den Beruf der  Alten-und Krankenpflegerin.
In der Zukunft soll Frauen ohne  Vorkenntnisse diese Ausbildung zugänglich gemacht werden. Dazu wird eine <br /><span class="excerpt_more"><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/03/02/beispiel-3/">[weiterlesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Projekt wird der Beruf der ambulanten Alten- und  Krankenpflegerin in das bestehende medizinische Ausbildungssystem  implementiert. In einer drei jährigen Ausbildung erlernen in einem  ersten Schritt medizinisch vorgebildetes Personal den Beruf der  Alten-und Krankenpflegerin.</p>
<p>In der Zukunft soll Frauen ohne  Vorkenntnisse diese Ausbildung zugänglich gemacht werden. Dazu wird eine  verkürzte Ausbildung von drei Monaten angeboten, in der die  grundlegenden Handgriffe und Kenntnisse der Alten- und Krankenversorgung  vermittelt werden. Dies ist ein Angebot für Frauen aus eher ländlichen  Regionen, die mit den erworbenen Kenntnissen der eigenen Familie eine  bessere Versorgung zukommen lassen kann.</p>
<p>Dieses Pilotprojekt,  welches am Binh Thuan Medical College in der Provinz Binh Thuan, startet  sorgt für den Wissenstransfer und die Einbettung des neuen Modules in  das vom MOITE vorgegeben Curriculum für die bestehende Ausbildung zur  Krankenpflegerin.</p>
<p>Änderungen der Curricula sind alle drei bis fünf Jahre  möglich. Der nächste Termin für eine mögliche Änderung ist für das Jahr  2012 vorgesehen. Derzeitig wird in Vietnam ein zwei- und dreijährige  Ausbildung zur Krankenpflegerin angeboten. Das Wissen und die Unterlagen  werden zukünftig an andere interessierte Schulen weitergegeben, zur  Weiterverbreitung des neuen Ausbildungsberufes.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Projektdaten</title>
		<link>http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/03/02/beispiel-2/</link>
		<comments>http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/03/02/beispiel-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vifiadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektdaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Projektzeitraum:
August 2009 bis März 2010
Projekttitel:
Wissen- und Technologietransfer zur Implementierung des Moduls der häuslichen Alten- und Krankenpflegerin als Zusatzausbildung zum Berufsbild der Krankenpflegerin in der Provinz Binh Thua
Projekt Ort:
Vietnam, Medical College, Binh Thuan
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Projektzeitraum:<br />
August 2009 bis März 2010</p>
<p>Projekttitel:<br />
Wissen- und Technologietransfer zur Implementierung des Moduls der häuslichen Alten- und Krankenpflegerin als Zusatzausbildung zum Berufsbild der Krankenpflegerin in der Provinz Binh Thua</p>
<p>Projekt Ort:<br />
Vietnam, Medical College, Binh Thuan</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Projektidee</title>
		<link>http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/03/02/projektidee/</link>
		<comments>http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/03/02/projektidee/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vifiadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektidee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pflegeprojekt.vifi.de/?p=19</guid>
		<description><![CDATA[Die Idee zum Projekt
Wissen- und Technologietransfer zur Implementierung des Moduls der häuslichen Alten- und Krankenpflegerin als Zusatzausbildung zum Berufsbild der Krankenpflegerin in der Provinz Binh Thuan
entstand im April 2009.  Bei ihren zahlreichen Aufenthalten in Vietnam ist Frau Nguyen Thi My Hanh aufgefallen, dass der Wissenstand in der Alten- und Ambulantenpflege sehr niedrig ist. Traditionell werden<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/03/02/projektidee/">[weiterlesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee zum Projekt</p>
<p>Wissen- und Technologietransfer zur Implementierung des Moduls der häuslichen Alten- und Krankenpflegerin als Zusatzausbildung zum Berufsbild der Krankenpflegerin in der Provinz Binh Thuan</p>
<p>entstand im April 2009.  Bei ihren zahlreichen Aufenthalten in Vietnam ist Frau Nguyen Thi My Hanh aufgefallen, dass der Wissenstand in der Alten- und Ambulantenpflege sehr niedrig ist. <span id="more-19"></span>Traditionell werden die älteren und kranken Familienmitgliedern von den Frauen gepflegt. Demographische Änderungen zeigen die Grenzen des bisherigen Systems auf. Frauen sind zunehmend berufstätig und selbst in Krankenhäusern wird die eigentliche Pflege von Verwandten übernommen.</p>
<p>Erkrankungen wie der Dekubitus und Lagerungsschäden sind aufgrund fehlendes Wissen sehr weit verbreitet.<br />
Der Beseitung dieses Zustandes ist das Ziel des Projektes.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufbau des Monitoring-Teams</title>
		<link>http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/02/24/ein-weiterer-news-artikel/</link>
		<comments>http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/02/24/ein-weiterer-news-artikel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 10:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vifiadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pflegeprojekt.vifi.de/?p=7</guid>
		<description><![CDATA[
Derzeit bauen wir das Monitoring-Team auf.
Auf deutscher Seite wird es durch:
Frau Nguyen Thi My Hanh
Frau Anne Lieberoth-Leden
Frau Angela Siebold
vertreten.
Auf vietnamesischer Seite besteht die Vertretung aus:
1. Herr Dr. med. Lê Truyền , Verband der Alten Menschen in Vietnam
2. Frau Diệp Thị Minh Phúc,  Medizin-Fachhochschule Binh Thuan
3. Frau Cao Thị Thẩm, Zentral- Hospital Huế
Ein stetiger Kontakt und<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/2010/02/24/ein-weiterer-news-artikel/">[weiterlesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/02/phoca_thumb_l_img_9863.jpg"><img class="size-medium wp-image-13 alignright" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="phoca_thumb_l_img_9863" src="http://pflegeprojekt.vifi.de/wp-content/uploads/2010/02/phoca_thumb_l_img_9863-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></p>
<p>Derzeit bauen wir das Monitoring-Team auf.</p>
<p>Auf deutscher Seite wird es durch:</p>
<p>Frau Nguyen Thi My Hanh<br />
Frau Anne Lieberoth-Leden<br />
Frau Angela Siebold<br />
vertreten.</p>
<p>Auf vietnamesischer Seite besteht die Vertretung aus:</p>
<p>1. Herr Dr. med. Lê Truyền , Verband der Alten Menschen in Vietnam<br />
2. Frau Diệp Thị Minh Phúc,  Medizin-Fachhochschule Binh Thuan<br />
3. Frau Cao Thị Thẩm, Zentral- Hospital Huế</p>
<p>Ein stetiger Kontakt und Informationsfluss findet statt.<br />
Kommuniziert wird in den Sprachen Englisch, Deutsch und Vietnamesisch.</p>
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